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Rufnummernmitnahme: Fristen, Kosten, Fehlerquellen

Rufnummernmitnahme Schritt fuer Schritt: Ablauf, Fristen, Kosten, Prepaid-Besonderheiten und die haeufigsten Fehler beim Anbieterwechsel.

Von Torsten Halm · Sonntag, 25. Oktober 2026 · Lesezeit ca. 16 Minuten
Zwei SIM-Karten und Formular zur Rufnummernmitnahme auf einem Tisch

Wer den Anbieter wechselt, will seine Nummer meist behalten. Die Rufnummernmitnahme ist in Deutschland gesetzlich geregelt und in der Praxis routine, scheitert aber immer wieder an Formalien: an einem abweichenden Namen, an einer vorzeitig beendeten Karte, an einem Restguthaben oder an einem Termin, der nicht abgestimmt wurde. Die Folge sind Tage ohne Erreichbarkeit und manchmal eine Nummer, die endgueltig verloren ist. Dieser Beitrag beschreibt den Ablauf in der richtigen Reihenfolge, nennt Fristen und Kosten, erklaert die Besonderheiten bei Prepaid und listet die Fehler, die sich mit wenigen Minuten Vorbereitung vermeiden lassen.

Wie die Portierung ablaeuft

Die wichtigste Regel lautet: Der Auftrag wird immer beim neuen Anbieter gestellt, nie beim alten. Der neue Anbieter fragt die Nummer beim abgebenden Netz ab, stimmt einen Termin ab und loest die Umschaltung aus. Der Kunde muss dafuer lediglich den Wunsch zur Mitnahme im Bestellprozess angeben, die Rufnummer und die Daten des alten Vertrags bereithalten und den Portierungstermin bestaetigen. Der alte Anbieter wird nicht selbst taetig und darf die Portierung auch nicht verweigern, wenn die Voraussetzungen erfuellt sind.

Der Ablauf beginnt mit der Bestellung des neuen Tarifs. Im Formular gibt es ein Feld fuer die Rufnummernmitnahme, in dem Nummer, Name, Geburtsdatum und Anschrift des bisherigen Vertragsinhabers einzutragen sind. Diese Angaben muessen exakt mit den Daten beim alten Anbieter uebereinstimmen, weil die Portierung sonst abgelehnt wird. Anschliessend erhaelt der Kunde eine Bestaetigung mit einem voraussichtlichen Termin. Erst wenn dieser Termin bestaetigt ist, sollte der alte Vertrag gekuendigt werden, sofern er nicht ohnehin auslaeuft.

Am Portierungstag wird die alte Karte abgeschaltet und die neue aktiviert. Das passiert in einem kurzen Zeitfenster, meist in den fruehen Morgenstunden oder zu einem vereinbarten Zeitpunkt. In dieser Zeit ist die Nummer nicht erreichbar. Danach sollte die neue Karte sofort funktionieren, sofern sie bereits im Geraet liegt und freigeschaltet ist. Wer die neue Karte erst nach dem Termin einlegt, verpasst Anrufe, weil die Nummer bereits umgeschaltet ist, das Geraet aber noch die alte, nun inaktive Karte nutzt.

Der Portierungsauftrag ist kein Vertragsabschluss beim alten Anbieter. Er aendert nichts an der Laufzeit des bestehenden Vertrags. Wer vorzeitig aus einem Laufzeitvertrag aussteigen will, muss zusaetzlich kuendigen und gegebenenfalls eine Restzahlung leisten.

Fristen: was wann passieren muss

Die Portierung ist gesetzlich als zuegiger Vorgang angelegt. Nach der Vereinbarung eines Termins soll die Umschaltung in der Regel innerhalb eines Werktags erfolgen, sofern keine technischen Gruende entgegenstehen. In der Praxis liegen zwischen Bestellung und Aktivierung oft zwischen fuenf und zehn Werktagen, weil der neue Anbieter die Karte versendet, die Bonitaetspruefung durchfuehrt und den Termin mit dem abgebenden Netz abstimmt. Diese Frist ist kein Nachteil, sondern der Puffer, in dem Fehler auffallen koennen.

Fuer den alten Vertrag gilt eine andere Frist. Will der Kunde den Vertrag zum Ende der Mindestlaufzeit beenden, muss die Kuendigung rechtzeitig zugehen, damit sie wirksam wird. Wird die Kuendigung zu spaet eingereicht, verlaengert sich der Vertrag nicht automatisch um ein Jahr, er laeuft aber unbefristet weiter und muss dann mit einer Frist von einem Monat gekuendigt werden. In dieser Zeit fallen weiter Grundgebuehren an, was den Vorteil des Wechsels schmaelert.

Ein dritter Zeitpunkt betrifft die Aktivierung der neuen Karte. Sie sollte vor dem Portierungstermin im Geraet liegen und, falls noetig, online freigeschaltet sein. Manche Anbieter verlangen eine Identitaetspruefung per Video oder in einer Filiale, bevor die Karte aktiv wird. Wer diese Pruefung erst am Portierungstag erledigt, riskiert eine Luecke von mehreren Stunden. Der Termin sollte deshalb so gelegt werden, dass die Verifizierung vorher abgeschlossen ist.

SchrittZeitpunktTypische Dauer
Bestellung mit PortierungswunschTag 015 bis 30 Minuten online
IdentitaetspruefungTag 0 bis 2wenige Minuten bis ein Werktag
Terminabstimmung mit altem NetzTag 1 bis 5einige Werktage
Versand der neuen KarteTag 2 bis 6ein bis drei Werktage
Umschaltungvereinbarter Termininnerhalb eines Werktags
Erste Rechnung pruefenTag 20 bis 40einmalig, etwa 15 Minuten
Wenn zwischen Bestellung und Wunschtermin weniger als eine Woche liegt, ist die Portierung oft nicht mehr zum Wuenschtermin moeglich. Planen Sie den Wechsel deshalb mit mindestens zwei Wochen Vorlauf, besonders wenn eine Nummer beruflich genutzt wird.

Was die Mitnahme kostet

Fuer die Portierung faellt in der Regel eine einmalige Gebuehr an. Sie liegt bei den meisten Anbietern zwischen rund sechs und 13 Euro und wird auf der ersten Rechnung des neuen Vertrags berechnet. Bei einigen Aktionsangeboten wird sie erlassen, bei anderen ist sie im Preis enthalten, ohne dass sie getrennt ausgewiesen wird. Wichtig ist, dass die Gebuehr nicht vom alten Anbieter erhoben wird, sondern vom aufnehmenden Anbieter fuer die technische Umschaltung.

Beim alten Anbieter koennen weitere Kosten entstehen, wenn der Vertrag vorzeitig endet. Bei Laufzeitvertraegen ist eine Restzahlung fuer den Geraeteanteil moeglich, bei reinen Tarifvertraegen meist eine Gebuehr fuer die vorzeitige Beendigung. Diese Posten haben nichts mit der Portierung zu tun, fallen aber im selben Zeitraum an und werden in der Wahrnehmung oft vermischt. Wer die Kosten vergleicht, sollte beide Rechnungen getrennt betrachten: die Portierungsgebuehr des neuen Anbieters und die Restkosten des alten Vertrags.

Bei Prepaid entstehen meist keine Portierungsgebuehren, dafuer kann ein Restguthaben verloren gehen, wenn die Karte vor der Auszahlung deaktiviert wird. Manche Anbieter verlangen fuer die Auszahlung eines Guthabens eine Bearbeitungsgebuehr oder zahlen nur auf ein deutsches Bankkonto aus. Wer mit einem Guthaben von 20 Euro rechnet, sollte es vor dem Wechsel abrufen oder die Bedingungen zur Auszahlung vorab klaeren, statt sich auf die automatische Verrechnung zu verlassen.

PostenTypische HoeheWer berechnet
Portierungsgebuehrca. 6 bis 13 €neuer Anbieter
Restzahlung Geraetvariabel, Restwertalter Anbieter
Vorzeitige Beendigungje nach Vertrag, oft anteiligalter Anbieter
Guthabenauszahlung Prepaid0 bis 5 € Bearbeitungalter Anbieter
Ersatzkarte bei Verlustca. 5 bis 10 €jeweiliger Anbieter

Prepaid: Sonderregeln und Guthaben

Bei Prepaid-Karten gelten andere Regeln als bei Laufzeitvertraegen. Die Karte muss zum Zeitpunkt der Portierung aktiv sein, also nicht gesperrt und nicht abgelaufen. Wird die Karte vorher deaktiviert, ist die Nummer in der Regel nicht mehr portierbar. Das ist der haeufigste Grund, warum Prepaid-Nummern beim Wechsel verloren gehen: Der Kunde laesst das Guthaben oder die Gueltigkeit auslaufen, bevor der neue Vertrag aktiv ist.

Ein zweites Thema ist die Registrierung. Prepaid-Karten muessen in Deutschland auf eine Person registriert sein. Bei der Portierung werden diese Daten mit den Angaben im neuen Vertrag abgeglichen. Weicht der Name ab, etwa weil die Karte vor Jahren von einem Familienmitglied erworben wurde, scheitert die Portierung. In diesem Fall hilft nur eine Umschreibung beim alten Anbieter, die je nach Anbieter kostenlos oder gegen eine geringe Gebuehr erfolgt und einige Tage dauert.

Das Restguthaben wird nicht automatisch uebertragen. Es bleibt beim alten Anbieter und muss ausgezahlt werden, wobei viele Anbieter eine Auszahlung erst ab einem Mindestbetrag vornehmen oder sie auf das beim Kauf hinterlegte Konto beschraenken. Wer regelmaessig groessere Betraege auflaedt, sollte vor dem Wechsel das Guthaben aufbrauchen oder die Auszahlungsbedingungen pruefen. Bei Betraegen unter fuenf Euro verzichten viele Kunden auf die Auszahlung, weil der Aufwand groesser ist als der Nutzen.

SituationPortierung moeglichWas zu beachten ist
Aktive Prepaid-Karte mit GuthabenjaGuthaben separat auszahlen lassen
Karte abgelaufen oder gesperrtin der Regel neinvorher reaktivieren, falls moeglich
Karte auf anderen Namen registriertnein, bis UmschreibungUmschreibung beim alten Anbieter beauftragen
Karte gerade erst aktiviertjaMindestnutzungsdauer beim Anbieter pruefen
Mehrere Karten, eine Nummerjanur die Hauptnummer ist portierbar
Bei Prepaid ist die Reihenfolge entscheidend: erst den neuen Vertrag mit Portierungswunsch abschliessen, dann die alte Karte aktiv lassen, bis die Umschaltung bestaetigt ist. Eine vorherige Kuendigung der alten Karte gefaehrdet die Nummer.

Die haeufigsten Fehlerquellen

Der haeufigste Fehler sind abweichende Daten. Ein zweiter Vorname, der beim alten Anbieter fehlt, eine alte Anschrift oder ein Tippfehler im Geburtsdatum reichen aus, damit die Portierung abgelehnt wird. Der Vorgang wird dann nicht storniert, sondern ruht, bis die Daten korrigiert sind. Das kostet Tage, in denen die Nummer nicht umgestellt wird. Wer vor der Bestellung die letzte Rechnung des alten Anbieters zur Hand nimmt und die Daten zeichengenau uebernimmt, vermeidet diesen Fehler fast immer.

Der zweite Fehler ist die vorzeitige Kuendigung. Wer den alten Vertrag kuendigt, bevor die Portierung bestaetigt ist, riskiert, dass die Nummer mit dem Vertragsende freigegeben und spaeter neu vergeben wird. Die Portierung ist dann nicht mehr moeglich. Richtig ist die Reihenfolge: Portierung beantragen, Termin bestaetigen lassen, dann kuendigen. Bei einem laufenden Vertrag, der ohnehin zum Termin endet, sollte die Kuendigung erst nach der Terminbestaetigung erfolgen.

Der dritte Fehler ist die unklare Zuordnung bei mehreren Karten. Wer einen Vertrag mit zwei SIM-Karten nutzt und nur eine Nummer mitnehmen will, muss eindeutig angeben, welche Nummer portiert wird. Wird die falsche Nummer angegeben, laesst sich der Vorgang oft nicht mehr kurzfristig korrigieren. Ein vierter Fehler ist die fehlende Freischaltung der neuen Karte: Sie liegt zwar vor, ist aber noch nicht aktiviert, wodurch die Nummer nach der Umschaltung nicht erreichbar ist.

Nach der Portierung: was zu pruefen ist

Nach der Umschaltung sollte die neue Karte innerhalb weniger Minuten funktionieren. Pruefen Sie zuerst einen ausgehenden Anruf, dann einen eingehenden und anschliessend eine Kurzmitteilung. SMS sind der empfindlichste Test, weil sie ueber die Kurzmitteilungszentrale laufen, die bei manchen Tarifen manuell gesetzt werden muss. Bleibt der SMS-Empfang aus, obwohl Anrufe funktionieren, ist meist die Nummer der Zentrale falsch hinterlegt und nicht die Portierung gescheitert.

Ein zweiter Punkt ist die Erreichbarkeit aus anderen Netzen. Rufen Sie sich von einem Telefon in einem anderen Netz an, um zu pruefen, ob die Nummer netzuebergreifend korrekt geroutet wird. In seltenen Faellen dauert die Aktualisierung der Routingdaten bis zu 24 Stunden, in denen Anrufe aus einzelnen Netzen noch beim alten Anbieter landen. Das ist kein Grund zur Sorge, sollte aber bekannt sein, bevor wichtige Gespraeche geplant werden.

Der dritte Punkt ist die Abrechnung. Die erste Rechnung des neuen Anbieters sollte die Portierungsgebuehr, die anteilige Grundgebuehr und alle vereinbarten Rabatte enthalten. Pruefen Sie ausserdem die Schlussrechnung des alten Anbieters auf Restbetraege fuer den Geraeteanteil oder eine vorzeitige Beendigung. Fehler in diesem Bereich fallen selten sofort auf, lassen sich aber meist innerhalb der ersten Wochen nach Rechnungsstellung reklamieren.

PruefungZeitpunktErwartetes Ergebnis
Ausgehender Anrufsofort nach UmschaltungVerbindung mit neuer Karte
Eingehender AnrufsofortKlingeln auf dem neuen Geraet
SMS-Empfanginnerhalb von MinutenZustellung ohne Verzoegerung
Anruf aus anderem Netzinnerhalb von 24 Stundenkorrekte Zustellung
Erste Rechnungerste AbrechnungsperiodeGebuehr und Rabatte korrekt
Wenn die Nummer nach 24 Stunden nicht erreichbar ist, wenden Sie sich an den neuen Anbieter, nicht an den alten. Der aufnehmende Anbieter ist fuer die Umschaltung verantwortlich und kann den Vorgang nachverfolgen.

Wenn es schiefgeht: Rechte und Eskalation

Bleibt die Portierung aus, ohne dass ein Datenfehler vorliegt, hat der Kunde einen Anspruch auf Umschaltung. Der neue Anbieter muss den Vorgang nachweisbar bearbeiten und den Termin einhalten, sofern kein technischer Grund entgegensteht. Wichtig ist, alle Schritte schriftlich zu dokumentieren: Bestellung, Bestaetigung, Termin, Nachfragen. Eine Telefonnotiz mit Datum und Uhrzeit ist besser als nichts, ein E-Mail-Verlauf mit Ticketnummer ist besser als eine Notiz.

Eskalieren laesst sich in zwei Stufen. Zunaechst schriftlich beim Anbieter mit einer Frist zur Stellungnahme, meist zwei Wochen. Bleibt eine Antwort aus, kann die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehoerde eingeschaltet werden; sie vermittelt bei Streitigkeiten ueber die Rufnummernmitnahme. Fuer zusaetzlichen Druck sorgt eine Beschwerde bei der Verbraucherzentrale, die jedoch keine Entscheidungsbefugnis hat. Ein Gerichtsverfahren ist moeglich, aber bei einem Streitwert von wenigen Euro selten wirtschaftlich.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Portierungsfehler und Vertragsstreit. Wird die Portierung verweigert, weil der alte Vertrag noch laeuft, ist das kein Fehler des neuen Anbieters, sondern eine Folge der Kuendigungsreihenfolge. In diesem Fall hilft nur, den alten Vertrag zu beenden und die Portierung erneut zu beantragen, sofern die Nummer noch nicht freigegeben ist. Wer diesen Fall vermeiden will, klaert die Laufzeit vor der Bestellung.

Fuer die Praxis bleibt eine einfache Empfehlung: Behandeln Sie die Portierung als eigenen Vorgang mit eigener Frist, nicht als Nebenprodukt des Tarifwechsels. Wer zwei Wochen Vorlauf einplant, die Daten von der letzten Rechnung uebernimmt, die neue Karte vor dem Termin aktiviert und die Umschaltung am selben Tag prueft, hat in der Regel eine reibungslose Mitnahme. Die wenigen Minuten Vorbereitung sind deutlich guenstiger als eine Woche ohne erreichbare Nummer.

Bewahren Sie die Bestaetigung der Portierung mindestens sechs Monate auf. Sie ist der Nachweis, dass ein Termin vereinbart war, und damit die Grundlage fuer jede weitere Eskalation.

Haeufige Fragen

Kann ich meine Rufnummer zu jedem Anbieter mitnehmen?

Ja, die Rufnummernmitnahme ist beim Wechsel zwischen allen deutschen Mobilfunkanbietern moeglich, auch zu Discountern. Voraussetzung ist, dass die Nummer aktiv ist und die Vertragsdaten uebereinstimmen. Bei abgelaufenen Prepaid-Karten oder gesperrten Anschluessen ist die Mitnahme in der Regel nicht mehr moeglich. Ein Anspruch besteht nur fuer Nummern, die dem Kunden zugeordnet sind.

Was kostet die Rufnummernmitnahme?

Die Portierungsgebuehr liegt bei den meisten Anbietern zwischen rund sechs und 13 Euro und wird auf der ersten Rechnung des neuen Vertrags berechnet. Bei Aktionsangeboten entfaellt sie teilweise. Zusaetzlich koennen beim alten Anbieter Restkosten fuer einen vorzeitig beendeten Vertrag anfallen, die aber nicht Teil der Portierung sind.

Wie lange dauert die Portierung?

In der Regel zwischen fuenf und zehn Werktagen ab Bestellung, abhaengig von Kartenversand, Identitaetspruefung und Terminabstimmung. Die eigentliche Umschaltung erfolgt innerhalb eines Werktags zum vereinbarten Termin. Wer weniger als eine Woche Vorlauf einplant, riskiert, dass der Wunschtermin nicht gehalten werden kann.

Was passiert mit meinem Prepaid-Guthaben?

Das Guthaben wird nicht auf den neuen Vertrag uebertragen. Es bleibt beim alten Anbieter und muss ausgezahlt werden, meist auf ein deutsches Bankkonto. Viele Anbieter verlangen dafuer eine Bearbeitungsgebuehr oder setzen einen Mindestbetrag voraus. Am einfachsten ist es, das Guthaben vor dem Wechsel aufzubrauchen.

Warum wurde meine Portierung abgelehnt?

Haeufigste Ursache sind abweichende Daten: ein fehlender zweiter Vorname, eine alte Anschrift oder ein Tippfehler im Geburtsdatum. Auch eine vorzeitige Kuendigung des alten Vertrags, eine gesperrte Karte oder eine Registrierung auf einen anderen Namen fuehren zur Ablehnung. In diesen Faellen laesst sich der Vorgang meist korrigieren, sofern die Nummer noch nicht freigegeben wurde.

Muss ich den alten Vertrag selbst kuendigen?

Ja, die Portierung ersetzt keine Kuendigung. Der neue Anbieter uebernimmt nur die Umschaltung der Nummer. Der alte Vertrag muss separat gekuendigt werden, wenn er nicht ohnehin zum Portierungstermin endet. Wichtig ist die Reihenfolge: erst die Portierung bestaetigen lassen, dann kuendigen, damit die Nummer nicht vor der Umschaltung freigegeben wird.

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